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  • uma institut news dezember 2020

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    uma institut NL 122020 Foto: Buchcover Rotkaeppchen auf Wolfsreise – Zaubern und Wunder Weiterbildung Visionssuche Naturcoaching

    Eine gute Zeit, um zaubern zu lernen..

     

    Dieser Newsletter ist dem 21. Dezember, der Wintersonnwende und den daran anschliessenden 12 Rauhnächten gewidmet. Was auch immer wir über das Corona-Virus denken – wir am uma institut staunen immer wieder, wie punktgenau uns die politische Reaktion darauf in Erfahrungsräume stößt, die die bisherigen Entgleisungen unserer Gesellschaft ausbalancieren (können). Anstatt Weihnachtsstress Beschränkung. Anstatt Lärm und Böller Stille. Anstatt Geschenkezwang vielleicht spirituelle Einkehr?

     

    Genau dazu lädt die Mittwinterzeit mit den 12 Rauhnächten nämlich jedes Jahr ein! Es ist die ideale Zeit, um zaubern zu lernen... Zaubern können und an Wunder glauben für eine lebensdienlichere, enkeltaugliche, verbundene Welt tut jetzt mehr Not denn je. Im Rückzug – wenn auch vielleicht nicht unbedingt im freiwillig gewählten – liegt die ganze Kraft für das Neue. Denn laut den alten Bräuchen stehen in dieser dunklen Wendezeit die Tore für die Kommunikation mit den Tier- und Pflanzenwesen, den Ahninnen und Ahnen und den noch nicht Geborenen offen. Orakelbräuche lassen uns das Neue erahnen, Wettermagie und Traumdeutung haben jetzt Hochsaison.

     

    Das altgermanische Wort Zauber/Zoubar hängt zusammen mit dem altenglischen taefor «rote Farbe, Ocker, Rötel» und erklärt sich daraus, dass Zauberzeichen (Runen) mit roter Farbe versehen wurden. Das Wort Rune seinerseits bedeutet «Geheimnis, Geflüster» und hängt damit mit dem späteren «raunen» zusammen. Davon kommt der Begriff Rauhnächte/Raunächte – denn die Geistwesen der Anderswelt und die Tierwesen raunen und flüstern uns die Geheimnisse des Zusammenlebens im nächsten Jahr zu. Auch existiert der Begriff Lostage für die Rauhnächte, was einerseits mit dem Los/Schicksal zusammenhängt – denn in diesen besonderen dunklen Tagen wird das Schicksal von der Gross-Mutter neu gewoben. Andererseits hängt es mit dem Dialektwort «lose» zusammen, was wiederum lauschen bedeutet.

     

    Kurzum: Zaubern lernen hat viel mit Lauschen zu tun – dem Raunen und Flüstern zuhören, bis sich die Runen-Zeichen verdichten und lesbar werden. Wer dann nach diesen Schicksalszeichen aus gutem Herzen handelt, «zaubert» lebensdienliches Leben in die Welt.

     

    Ein Video-Vortrag (s.u.) hilft, diese Winter-Phase der Transformationsbewegung zu verstehen.
    Das nun online stattfindende Neujahrsritual (s.u.) bestärkt die eigene Kompetenz in Naturgängen und Ritualgestaltung.
    Anstatt eines einzelnen Naturgangimpulses am Ende des Newsletters senden wir diesmal mehrere Impulse für’s «Zaubern lernen» durch die Rauhnächte.

     

    Und auch die Ankündigung unseres nächsten Buchprojektes hat mit dem Zaubern lernen zu tun! Denn die Märchen erzählen ursprünglich von Initiationsreisen, bei denen sich junge Menschen in den Wald begeben, um von der Gross-Mutter Erde durch die Verbundenheit mit den Tier- und Pflanzengeschwistern das Zaubern zu lernen:

     

    «Rotkäppchen auf Wolfsreise», illustriert für Kinder (und Erwachsene), erscheint im März 2021!

    Die von Ursula bereits 2015 vorgenommene Neufassung bekannter Grimmscher Märchen nimmt neue Gestalt an: im März 2021 erscheint das erste Märchen «Rotkäppchen auf Wolfsreise» mit wunderschönen Illustrationen von Christa Unzner, für Vorschulkinder und alle anderen «gwundrigen» (schweizerdeutsch für neugierig) Menschen. Angstfrei und zauberhaft werden wir mitgenommen auf eine Reise jenseits der alltäglichen Bewusstseinsebene - Rotkäppchen erlebt eine tiefe, zauberhafte Verbundenheit mit der Wolfsfrau.
    Vorbestellungen bereits jetzt helfen uns, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Exemplare wir im Februar drucken sollen...

     

    Ein neu entstandenes Jahreswechsel-Lied

    sei hier als Geschenk angefügt (viele weitere Winterjahreszeitenlieder sind hier zu finden)

     

     

    Das Jahr, das ist vorbei.

     

    Das Jahr, das ist vorbei,
    und es ist nicht einerlei,
    was da geschah!
    Denn das, was war,
    war voller Wunder,
    für die, die’s sahn...

     

    Ein neues Jahr kommt bald vorbei,
    und es ist nicht einerlei,
    ob wir’s verstehn!
    Denn das, was wird,
    wird voller Wunder,
    für die, die’s sehn...

     

    (Text und Melodie Ursula Seghezzi, Dezember 2020)

     

     

     

    Video-Vortrag

     

    «Transformationskompetenz von der Natur lernen»

    Ein ereignisreiches, bewegendes Jahr geht zu Ende, das in seinen gesellschaftlichen Strömungen niemanden von uns kalt lassen kann. Aber wie können wir verstehen, was sich hier an Transformation vollzieht? Sehen wir, was die Herausforderungen jenseits von Maske tragen und Abstand halten sind?
    In einem 52-minütigen Video-Vortrag legt Ursula dar, wie wir von der Natur in dieser Krise lernen können und wie wir uns von einem dualistischen zu einem polaren Weltbild entfalten können – einer lebensdienlicheren Lebensweise entgegen.
    Der Video-Vortrag ist jetzt in unserem Blog öffentlich zugänglich, der Link darf gerne weitergeleitet werden.

     

     

     

    Neujahrsritual – online zuhause mit Naturgängen und Ritualen

     

    Samstag, 2. Januar bis Dienstag, 5. Januar 2021
    Das alte Jahr würdig verabschieden, sich für unterschiedliche Wahrnehmungen und Hinweise öffnen und dann in der Natur um einen bestärkenden Satz für das neue Jahr bitten – dieses Ritual findet seit mehr als 15 Jahren statt.

     

    So soll es auch dieses Mal sein! Allerdings wirst du den Prozess zuhause gestalten, unter Anleitung von Ursula werden dir Impulse für die wichtigen Naturgänge und Rituale gegeben. Deine Verbindung zu deinem konkreten Stück Land(schaft) und deine Ritualkompetenz werden bestärkt. In ausgewählten, täglichen Zoom-Treffen (ca. 2.5 Stunden mit Pausen) werden die Erfahrungen geteilt und von Ursula einzeln und kollektiv gespiegelt. Am Ende der Rauhnächte bietet sich dir mit dem Neujahrsritual ein bestärkendes Ritual für ein neues, kraftvolles Jahr.  

     

    Es sind noch drei Plätze frei! Hier findest du weitere Infos und den Anmeldebogen.

     

     

     

    Büchergeschenke zu Weihnachten

     

    Wie jedes Jahr empfehlen wir unsere Bücher als Weihnachtsgeschenke. Die Weisheit des Lebensrades kann gerade in der jetzigen Umbruchszeit als Orientierung dienen.

     

    Jenen, die gerne tief eintauchen, empfehlen wir das Grundlagenwerk zu Naturarbeit in der heutigen Zeit «Vom Zauber Naturmystik und der Dringlichkeit, dem Leben zu dienen» (44 Euro). Es beschreibt die politische Wirkkraft von naturmystischer Naturerfahrung. Der mittlere Teil ist eine fiktiver Geschichte eines Menschen, der vier Tage und Nächte in den Wald geht und durch die verschiedenen Kammern seiner Seele reist – ein kleines spirituelles Lesevergnügen im sonstigen Sachbuch!

     

    Unser jüngstes Buch «WaldZeit – Visionssuche in europäischer Tradition» (18,90 Euro) beschreibt die Hintergründe dieses alten Wandlungsrituals in der Natur und zeigt in aller Kompaktheit die politische Tragweite auf. Das Märchenbuch «Im Land der Seele» (23,80 Euro) ist sowieso ein beliebtes Geschenkbuch – für Kinder, aber ebenso für Erwachsene.

     

    Die ganze Publikationsliste findest du hier und bestellen kannst du direkt hier (wenn du eine Widmung für dich oder die zu beschenkende Person möchtest, schreibe deinen Wunsch einfach in das Feld «Bemerkungen»). Wir danken für Bestellungen direkt bei uns, so können wir die Produktionskosten der Bücher rückfinanzieren.

     

     

     

    IMPULSE durch die RAUHNÄCHTE vom 25. Dezember bis zum 6. Januar

     

    Die Mittwinter-Sonnwende wird am 21. Dezember sein (astronomisch zwischen dem 21 und 23. Dezember wechselnd). Am 24. Dezember ist die geweihte Nacht – die heilige Nacht, die die 12 Rauhnächte einleitet. Vom 25. Dezember an zählt man jeden Tag, bzw. jede Nacht durch und setzt sie in Beziehung zu einem Monat des nächsten Jahres. Wetter und Wind an diesem Tag geben Hinweise für das Wetter im entsprechenden Monat. Träume geben Hinweise für Prozesse im nächsten Jahr.

     

     

    Träumen

    Lege ein Tage-, bzw. ein Nachtbuch neben dein Bett und schreib deine Träume auf. Im nächsten Jahr kannst du dann in Beziehung setzen, was geträumt und was geschieht Zur Übersicht schreibe ich abends immer schon in mein Tagebuch (zum Beispiel): 1. Nacht vom 25. – 26. Dezember = Januar. 2. Nacht vom 26. – 27. Dezember = Februar usw.usf. (Auf diese Weise habe ich, Ursula, mir tatsächlich die Begegnung mit David im August 2011 in den vorhergehenden Rauhnächten erträumt – eine neue Definition von «Traummann» entstand!).

     

    Zugleich herrscht nach altem Brauchtum ein Arbeitsverbot in dieser Zeit – denn die Schicksalsspinnerin spinnt hier das neue Jahr und wir sollten ihr nicht in ins Handwerk pfuschen... Nur was an Ideen und Kreativität von alleine auftaucht, darf als Hinweise «gepflückt» werden. Die Handlungen, die wir aktiv durch die Tage tun sollen, beziehen sich auf «sich öffnen und sich verbinden». Räuchern hilft dabei.

     

     

    Räuchern

    Jeden Tag während den Rauhnächten zu räuchern ist eine alte Tradition. Christlich verdreht bedeutet es scheinbar, «die bösen Geister weg zu räuchern». Aber was, wenn wir nicht an böse Geister glauben? Was, wenn die Geistwesen in dieser Zeit unsere Ahninnen und Ahnen und die noch nicht geborenen Kinder unserer Welt sind? Was, wenn wir daran glauben, dass in diesen Tagen und Nächten die Tiere zu uns sprechen und erzählen, wie es ihnen mit uns geht? Mit Hilfe von Räucherwerk still werden, sich sammeln und sich öffnen für das geheimnisvolle Geflüster dieser feinstofflichen Beziehungsdimension... Was geschieht mit mir, wenn ich das über 12 Tage tue?

     

    Geräuchert werden kann mit allerlei Kräutern und Harzen oder mit Mischungen, die selbst gemacht oder gekauft werden. Eine mögliche Rauhnächte-Mischung besteht aus Angelikawurzel, Beifuss, Eisenkraut, Fichtenharz, Lavendel, Myrthenblätter und Rosmarin.
    Auf einem kleinen Stövchen mit Gitter und Teelicht darunter wird die Räucherware verbrannt. Achtung: bei viel Kräuteranteil darf es nicht zu heiss werden! Räuchern über Kohle nur mit Harzen.
    Getrocknete Beifussblätter können zu Kugeln gerollt ohne Stövchen und Kohle geräuchert werden.
    Buchtipp: Christine Fuchs, Räuchern im Rhythmus des Jahreskreises.

     

    In vielerlei Geschichten und Bräuchen (wenn auch oft bösartig umgeformt) zieht die Grosse Mutter (als Frau Holle oder Hel oder Percht oder Sträggele oder Fronfastemüeterli...) zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar umher. In ihrem Gefolge ziehen die Verstorbenen des vergangenen Jahres, die Segen in die Häuser bringen wollen, sowie die noch nicht geborenen Seelen, die neuen Kinder, die um Einlass in die Häuser bitten. In einem zyklischen Weltbild ist dies derselbe Seelenzug nur in unterschiedlicher Gestalt...

     

    Der Brauch, jeden Tag in den Rauhnächen einen Gruß aufs Fensterbrett oder auf einen bereit gestellten Tisch im Garten zu legen, verbindet – Geben und Nehmen zwischen den Welten! Was geschieht mit dir, wenn du dies über 12 Tage tust? Was sprichst du dazu, wenn du ein Zuckerstück für eine kleine Seele oder Mehl und Milch für die Ahninnen und Ahnen vors Haus legst? Wie ist es, wenn du unter den Tisch wie nach altem Brauch dein Gartenwerkzeug legst, damit es von der großen Schicksalskraft gesegnet werde und du nächstes Jahr von Mutter Erde Blühkraft und Essen erhältst?

     

     

     

    Gaben schenken

    Vielleicht erscheint dieser alte Brauche des Gabentisches fremd und du kommst dir komisch vor bei dieser Handlung, etwas Stoffliches für die feinstofflichen Wesen hinzulegen (die Katzen als heilige Tiere der Holle mögen vielleicht mithelfen als Brücke und holen sich die Leckereien). Gleichwohl geschieht etwas mit uns, mit unserer Verbindung, mit unserem Land und Garten – wenn wir uns diesen feinstofflichen Zug vorstellen und unsere Bitte, dass er mit seinem Segen bei uns vorbeiziehen möge. Sich unter Menschen Geschenke zu Weihnachten zu machen ist eine relativ «moderne» Erscheinung. Ursprünglich ging es um Geschenkeaustausch zwischen den Welten!

     

    Im Grunde sind diese Handlungen einfache «priesterliche» Handlungen, aber eben nicht von «Hohepriestern» ausgeführt, sondern von uns als Erwachsenen eines Hausstandes. Es ist eine zwar noch ungeübte, aber doch kraftvolle Selbstermächtigung zur Durchführung eigener Hausrituale.

     

    So wünschen wir viel Ausprobieren und Öffnen durch die Rauhnächte. Manchmal mag es magisch erscheinen, manchmal vielleicht läppisch... aber was haben wir zu verlieren? Zumindest zu den Ahninnen und zu den noch kommenden Generationen braucht es weder Abstandsregel noch Beschränkung in der Anzahl. Hier darf die Kraft frei fliessen!

     

    Und noch ein letztes zum Schluss:
    Wir werden immer wieder nach unserer Kontonummer gefragt, damit Menschen für unsere Videos oder sonstigen Impulse einen kleinen Beitrag von 5-20 Euro spenden können. Über diese herzlichen Zuwendungen freuen wir uns natürlich sehr! Sie machen es möglich, unser Wissen frei zu streuen. Hier also unsere Kontoangaben und die Bitte, bei einer Überweisung unbedingt den Betreff «Spende für Publikationen» hinzuzufügen.

     

    IBAN: DE82 4306 0967 2043 7648 01, BIC: GENODEM1GLS

     

    So grüßen wir von Herzen und hoffen, dass du in deinem Jahresabschluss die Wunder entdecken kannst, die das Leben dir in diesem Jahr bereit gehalten hat, neben oder vielleicht durch alle Schwierigkeiten hindurch?!

     

     

    Ursula und David

     

     

     


    Impressum: uma institut – transformation in natura® Ursula Seghezzi, USt-ID:DE290408243; Beseland 7, D-29459 Clenze, Festnetz: +49 (0)5844 976 62 09, Email: info [at] umainstitut.net

     

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